Dass wir hier für den Verzehr von Waschbärenfleisch werben, ist für die meisten gewöhnungsbedürftig und neu. Allerdings verstehen wir uns als Jäger in erster Linie als Naturschützer. Aus jagdethischer Sicht ist die Nutzung des Wildbrets selbstverständlich. Wer ein Tier entnimmt, übernimmt Verantwortung – dazu gehört auch die möglichst vollständige Verwertung.
Der Waschbär ist ein Allesfresser und liefert – nach sachgerechter Behandlung und Untersuchung – Wildfleisch von sehr hoher Qualität. Die Nutzung schont Ressourcen und entspricht dem Grundsatz der nachhaltigen Jagd. Gerade bei invasiven Arten gilt: Wenn eine Regulierung aus Gründen des Arten- und Naturschutzes notwendig ist, ist es konsequent, das gewonnene Wildbret auch zu nutzen.
Jedes Exemplar, dass wir auf diese Weise verwerten, ist ein Tier aus konventioneller Massentierhaltung weniger!
So verbinden wir mit Ihnen als Kunden die Bestandsregulierung mit Ressourcenschonung und dem Respekt vor dem Tier.
Die Keulen lassen sich ähnlich wie Lammkeulen im Schmortopf oder Dutchoven zubereiten. Ihr könnt auch das ganze Tier unzerteilt im Bräter schmoren - wie Hasenbraten - und dann eine kräftige Soße ansetzen.
Perfekt für Spieße. Auch lassen sich
auf dem Grill die vorderen und hinteren Keulen perfekt zubereiten. Dazu gegrilltes Gemüse.
Für Anfänger: Einfach das Fleisch mit dem Messer von den Knochen lösen, und in kleine Würfel schneiden. Das ist die Grundlage für ein kräftiges Gulasch, was ihr nach traditionellen Rezepten zubereiten könnt könnt.
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